Posts Tagged ‘Spam’

Ganz große SEO-Strategen

10. April 2008

Dies ist eine Anleitung, wie man es nicht machen sollte

1. Über einen Referrer von dieser Seite kommen: http://www.seo-lexikon.eu/No_NoFollow_Blogs.html

und

2. Wie auf obigen Bild zu sehen zwei wirre Kommentare mit verschiedenen Absendern, aber derselben IP-Adresse hinterlassen. So macht man sich keine Freunde und landet direkt im Akismet-Mülleimer.

Noch mehr Kommentarspam (neu, jetzt mit Update vom Update)

17. Dezember 2007

Kürzlich berichtete ich schon einmal über zunehmenden Kommentarspam auf meinem Hauptblog. Ich bin dazu übergegangen, die Links aus Spamkommentaren zu entfernen, habe aber einen Text über meinem Kommentarfeld eingebaut, der darauf hinweist, dass ich mir erlaube, werbliche Links in Kommentaren in Rechnung zu stellen.

Sehr hervorgetan hat sich in Sachen Kommentarspam ein Finanzportal, dem ich heute folgende Mail zukommen ließ:

From: bosch
Date: 17.12.2007 13:44
Subject: Re: [boschblog.de] Kommentar: „Herbst“
To: „finanzportal@cashsektor.de“ <finanzportal@cashsektor.de>
Cc: mail@cashsektor.de

Sehr geehrter Herr [gelöscht],

in der letzten Zeit beobachte ich verstärkt, dass unter verschiedenen Pseudonymen in meinem Blog Kommentare hinterlassen werden, die auf Ihr gewerbliches Portal cashsektor.de verlinken. Gern gebe ich Ihnen die Möglichkeit, auf meinem Blog kostenpflichtig einen Werbelink zu schalten.

Bitte berücksichtigen Sie, dass ich bislang den Link aus den Kommentaren entfernt habe. Künftig werde ich – wie meinem Blog zu entnehmen ist – davon Gebrauch machen, werbliche Links mit einem Betrag in Höhe von EUR 500,– zzgl. MwSt pro Monat in Rechnung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

bosch

Mal sehen, was passiert …

Nachtrag: Zwischenzeitlich erreichte mich auf meine obige Mail folgende Antwort:

(Nachtrag 28.12.2007: die Originalmail habe ich aus dem Blog gelöscht. Zu Begründung s. u.)

Kostenlose Textveröffentlichung und eine schnelle Freischaltung gibt es bei folgenden Verzeichnissen:

http://www.klosterfrau-magazin.de | http://www.authenticmoroccanfurniture.com | http://www.fr-fanatics.nl | http://www.roomshop.de | http://www.24base.de | http://www.gelddienste.de | http://www.systempartner-online.de | http://www.opel-volkstigra.de | http://www.thetavernofportroyal.com | http://www.rockndive.de | http://www.furry-musik.com | http://www.adultlines.de | http://www.linkkorb.de | http://www.mobileshipchandlery.com | http://www.lucianus.de | http://www.mmcapital.de | http://www.serkrobos-uebersetzungen.de | http://www.papier-korb.de | http://www.text-verzeichnis.de

Zuerst dachte ich, ich hätte etwas überreagiert, aber die Mailsignatur dürfte wohl für sich sprechen …

Nachtrag 28.12.2007: Um nicht schon wieder gegen etwaige Persönlichkeitsrechte zu verletzen, habe ich obige Originalmail aus diesem Blog gelöscht. Der Verfasser teilte mir mit, dass es sich bei dem gesetzten Link um ein „PRIVATES und nicht GEWERBLICHES“ Projekt handle. Die Signatur der Mail habe ich jedoch stehen gelassen, damit sich ein jeder sein eigenes Bild mache.

Noch Kommentar oder schon Spam?

5. Dezember 2007

Die Grenzen zwischen Kommentar und Spam werden immer fließender. In den letzten Wochen aber häuften sich in meinem Hauptblog Kommentare wie diese hier:

jaja :):) böses Flugzeug
[Kommentarlink verweist auf ein Online-Spieleportal, Anm.]

oder

Der Duft ist nicht schlecht die Frau auch nicht.
[Kommentarlink verweist auf die Homepage eines Gartenmöbelversandes, Anm.]

Die Grenzen sind fließend. Manchmal erhalte ich Kommentare, die halbwegs sinnvoll erscheinen, deren Link allerdings zu einem allzu offensichtlich kommerziellen Angebot führt (reine Anzeigenseiten, Spieleportale, Onlineshopverzeichnisse usw.). Ich tue mich schwer, gleich den ganzen Kommentar zu löschen, weil ich mir nicht sicher sein kann, ob es sich um einen ernstgemeinten Kommentar oder bereits um Spam handelt.

Ich habe mich daher dafür entschieden, das Plugin No-Follow-Case-By-Case einzusetzen, um vermeintliche Spamkommentatoren nicht mit einer Rankingverbesserung bei google zu belohnen. Sollten allerdings nichtssagende Kommentare, die offensichtlich werbliche Zwecke haben, in meinem Blog überhand nehmen, so behalte ich mir vor, diese künftig zu löschen.

Nachtrag 11.01.2008: Auch bei basicthinking wurde dieses Thema jüngst behandelt. Auch in den Kommentaren finden sich zahlreiche gute Ansätze, um diesem Problem Herr zu werden.