Archive for the 'Blogging' Category

Ganz große SEO-Strategen

10. April 2008

Dies ist eine Anleitung, wie man es nicht machen sollte

1. Über einen Referrer von dieser Seite kommen: http://www.seo-lexikon.eu/No_NoFollow_Blogs.html

und

2. Wie auf obigen Bild zu sehen zwei wirre Kommentare mit verschiedenen Absendern, aber derselben IP-Adresse hinterlassen. So macht man sich keine Freunde und landet direkt im Akismet-Mülleimer.

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Moleskiner Klau

27. Februar 2008

Moleskiner Klau

In meiner Statistik ist mir soeben ein etwas merkwürdiger Link auf meinen Artikel Moleskine Hoffnungen aufgefallen. Ganz dreist kopiert eine Seite namens toblogornottoblog.info (vermutlich via RSS) einen großen Teil meines Beitrages in sein eigenes Blog. Das ganze ohne irgendeinen inhaltlichen Bezug auf meinen Text.

Was die Absicht dieses in Kalifornien ansässigen Blogbetreibers ist, kann ich nicht nachvollziehen. Auf der Seite werden ausschließlich Ausszüge aus fremden Blogs ohne irgendeinen erkennabaren Mehrwert dargestellt. Werbung ist auf der Seite nicht vorhanden. Den Trackback auf meinen Beitrag habe ich als Spam versenkt.

Ich ziehe um

4. Januar 2008

Stellt Euch vor, Ihr habt bei einem Anbieter etwas Webspace angemietet. Auf diesem Webspace habt Ihr eine stinknormale WordPressinstallation, eine aktuelle Version ohne viel Plugin-Schnickschnack, installiert. Und nun teilt Euch Euer Anbieter am 1.1. des neuen Jahres mit, dass Eure WordPress-Installtion immer wieder zu Serverstörungen führe und dass er im Wiederholungsfall eine kostenpflichtige Sperrung Eurer Seite vornehmen werde.

Da würdet Ihr doch sicher auch den Anbieter wechseln, oder?

boschblog.de ist vorübergehend umzugsbedingt nicht zu erreichen. Ich hoffe aber, dass wir uns bald an gewohnter Stelle wiedersehen.

Noch mehr Kommentarspam (neu, jetzt mit Update vom Update)

17. Dezember 2007

Kürzlich berichtete ich schon einmal über zunehmenden Kommentarspam auf meinem Hauptblog. Ich bin dazu übergegangen, die Links aus Spamkommentaren zu entfernen, habe aber einen Text über meinem Kommentarfeld eingebaut, der darauf hinweist, dass ich mir erlaube, werbliche Links in Kommentaren in Rechnung zu stellen.

Sehr hervorgetan hat sich in Sachen Kommentarspam ein Finanzportal, dem ich heute folgende Mail zukommen ließ:

From: bosch
Date: 17.12.2007 13:44
Subject: Re: [boschblog.de] Kommentar: „Herbst“
To: „finanzportal@cashsektor.de“ <finanzportal@cashsektor.de>
Cc: mail@cashsektor.de

Sehr geehrter Herr [gelöscht],

in der letzten Zeit beobachte ich verstärkt, dass unter verschiedenen Pseudonymen in meinem Blog Kommentare hinterlassen werden, die auf Ihr gewerbliches Portal cashsektor.de verlinken. Gern gebe ich Ihnen die Möglichkeit, auf meinem Blog kostenpflichtig einen Werbelink zu schalten.

Bitte berücksichtigen Sie, dass ich bislang den Link aus den Kommentaren entfernt habe. Künftig werde ich – wie meinem Blog zu entnehmen ist – davon Gebrauch machen, werbliche Links mit einem Betrag in Höhe von EUR 500,– zzgl. MwSt pro Monat in Rechnung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

bosch

Mal sehen, was passiert …

Nachtrag: Zwischenzeitlich erreichte mich auf meine obige Mail folgende Antwort:

(Nachtrag 28.12.2007: die Originalmail habe ich aus dem Blog gelöscht. Zu Begründung s. u.)

Kostenlose Textveröffentlichung und eine schnelle Freischaltung gibt es bei folgenden Verzeichnissen:

http://www.klosterfrau-magazin.de | http://www.authenticmoroccanfurniture.com | http://www.fr-fanatics.nl | http://www.roomshop.de | http://www.24base.de | http://www.gelddienste.de | http://www.systempartner-online.de | http://www.opel-volkstigra.de | http://www.thetavernofportroyal.com | http://www.rockndive.de | http://www.furry-musik.com | http://www.adultlines.de | http://www.linkkorb.de | http://www.mobileshipchandlery.com | http://www.lucianus.de | http://www.mmcapital.de | http://www.serkrobos-uebersetzungen.de | http://www.papier-korb.de | http://www.text-verzeichnis.de

Zuerst dachte ich, ich hätte etwas überreagiert, aber die Mailsignatur dürfte wohl für sich sprechen …

Nachtrag 28.12.2007: Um nicht schon wieder gegen etwaige Persönlichkeitsrechte zu verletzen, habe ich obige Originalmail aus diesem Blog gelöscht. Der Verfasser teilte mir mit, dass es sich bei dem gesetzten Link um ein „PRIVATES und nicht GEWERBLICHES“ Projekt handle. Die Signatur der Mail habe ich jedoch stehen gelassen, damit sich ein jeder sein eigenes Bild mache.

Update auf WordPress 2.3 geschafft

15. Dezember 2007

Das Update auf WordPress 2.3 ist nun endlich geschafft. Einige Plugins habe ich vorerst entfernt, andere wiederum werden wohl ganz wegbleiben. Zwischenzeitlich sah meine Seite aus wie oben, mittlerweile ist sie optisch wieder einigermaßen hergestellt. Ich hoffe, dass sich die Probleme mit meinem Host dadurch entschärfen.

Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle an Sven, der mich – wie schon so oft, wenn bei mir die große Ratlosigkeit in Sachen WordPress ausbricht – unterstützt hat.

Mein Host mag mich nicht mehr und will mich rausschmeißen (Update)

14. Dezember 2007

Heute Nacht kam es zu einer Störung auf meinem Hauptblog. Daraufhin schrieb ich eine kurze Mail an netroom.de und erhielt dies als Antwort:

[Nachtrag: An dieser Stelle stand die Originalmail meines Providers, in der ich auf dessen AGB hingewiesen und mir mitgeteilt wurde, dass man nicht mehr bereit sei, mein Blog hosten zu wollen, wenn es weiterhin zu störungen komme. Ich wurde gebeten, diese mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte des Verfassers zu entfernen, und bin dem nachgekommen. Die E-Mail war aus meiner Sicht ein Beispiel dafür, wie man mit seinen Kunden nicht umgehen sollte. Ob die Mail eines Unternehmens an einen Kunden unter diese Persönlichkeitsrechte fällt, vermag ich aus rechtlicher Sicht nicht zu beurteilen.]

Für mich ist dies nicht nachvollziehbar. Es ist ein ganz normales wordpress, das auf dem von mir angemieteten Webspace läuft. Hin und wieder funktioniert der Zugriff auf die Seite nicht, bislang konnte ich aber nicht feststellen, dass dies an meiner Installation liegt, schließlich teile ich mir den Server mit anderen Kunden. Stellte ich fest, dass der Zugriff nicht funktioniert, schrieb ich stets eine kurze Mail an der Host, der auch stets schnell reagierte und das jeweilige Problem, mit dem ich nie in Verbindung stand, behoben hat. Heute bekam ich obige Mail und bin ratlos. Was meint Ihr dazu?

Noch Kommentar oder schon Spam?

5. Dezember 2007

Die Grenzen zwischen Kommentar und Spam werden immer fließender. In den letzten Wochen aber häuften sich in meinem Hauptblog Kommentare wie diese hier:

jaja :):) böses Flugzeug
[Kommentarlink verweist auf ein Online-Spieleportal, Anm.]

oder

Der Duft ist nicht schlecht die Frau auch nicht.
[Kommentarlink verweist auf die Homepage eines Gartenmöbelversandes, Anm.]

Die Grenzen sind fließend. Manchmal erhalte ich Kommentare, die halbwegs sinnvoll erscheinen, deren Link allerdings zu einem allzu offensichtlich kommerziellen Angebot führt (reine Anzeigenseiten, Spieleportale, Onlineshopverzeichnisse usw.). Ich tue mich schwer, gleich den ganzen Kommentar zu löschen, weil ich mir nicht sicher sein kann, ob es sich um einen ernstgemeinten Kommentar oder bereits um Spam handelt.

Ich habe mich daher dafür entschieden, das Plugin No-Follow-Case-By-Case einzusetzen, um vermeintliche Spamkommentatoren nicht mit einer Rankingverbesserung bei google zu belohnen. Sollten allerdings nichtssagende Kommentare, die offensichtlich werbliche Zwecke haben, in meinem Blog überhand nehmen, so behalte ich mir vor, diese künftig zu löschen.

Nachtrag 11.01.2008: Auch bei basicthinking wurde dieses Thema jüngst behandelt. Auch in den Kommentaren finden sich zahlreiche gute Ansätze, um diesem Problem Herr zu werden.

Wiedergeburt als Blogger

21. Juli 2007

Dalai Lama

Derzeit weilt der Dalai Lama in Hamburg, wie uns obiges Plakat, welches an einer Littfaßsäule auf St. Pauli angebracht ist, lehrt. Ein vorübergehender Witzbold meinte offensichtlich den Grund dafür, dass seine Heiligkeit stets freundlich guckt, herausgefunden zu haben und brachte obige Sprechblase an. Ich bezweifle, dass es am Bier liegt, schaden kann es bei richtiger Dosierung allerdings auch nicht.

Eine der vier edlen Wahrheiten des Buddhismus besagt, dass das Leben im Daseinskreislauf leidvoll ist. Gleiches gilt natürlich auch für das Bloggen. Seit Dezember letzten Jahres beitreibe ich nun boschblog.de. Ich tue dies auf einem angemieteten Webspace mit einer eigenen WordPress-Installation. Ursprünglich habe ich mich zu dieser Variante entschieden, um unabhängig von allen Blogplattformen wie twoday.net, blogger.de oder auch wordpress.com zu sein. Außerdem sagte man mir, dass das open-source-basierte Blogsystem wordpress einfach zu installieren und zu handhaben sei. Dem schenkte ich Glauben, wollte ich mich doch vornehmlich um die Inhalte meines eigenen Blogs kümmern und nicht um den technischen Rahmen. Mit keinerlei PHP-, SQL-, CSS- und HTML-Kenntnissen ausgestattet starte ich also mein Blogprojekt und weiß seitdem auch, wie leidvoll das Dasein als Blogger sein kann. Ständige Versionsaktualisierungen, Pluginbastelein und Datensicherungen sowie einige Komplettabstürze führten dazu, dass ich das erste halbe Jahr meines Bloggertums doppelt so viel Zeit für die technische Seite als für die Inhaltliche Seite meines Onlinejournals aufbrachte. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass sich die Handhabung im Laufe der Zeit noch besser einspielt.

Vor diesem Hintergrund rate ich allen Neulingen aufgrund meiner Erfahrungen ganz klar dazu, sich zunächst auf einer Plattform wie wordpress.com anzumelden und das Bloggen zunächst einfach mal auszuprobieren. Es gibt zwar in der Regel lediglich eine begrenzte Auswahl an vorgefertigten Layouts, aber die Vorteile liegen auf der Hand: Es kostet nichts, es geht schnell, man hat keine Probleme mit der Datensicherung, man muss nicht ständig auf neue Versionen uprgraden und über die jeweilige Commnity werden gleich ein paar Besucher hereingespült. Dieses Blog war innerhalb von fünf Minuten erstellt und funktioniert. Das ist eigentlich am Anfang das Wichtigste.

Sollte ich als Blogger wiedergeboren werden, dann bitte auf wordpress.com – weil’s so schön einfach ist.