Wiedergeburt als Blogger

21. Juli 2007

Dalai Lama

Derzeit weilt der Dalai Lama in Hamburg, wie uns obiges Plakat, welches an einer Littfaßsäule auf St. Pauli angebracht ist, lehrt. Ein vorübergehender Witzbold meinte offensichtlich den Grund dafür, dass seine Heiligkeit stets freundlich guckt, herausgefunden zu haben und brachte obige Sprechblase an. Ich bezweifle, dass es am Bier liegt, schaden kann es bei richtiger Dosierung allerdings auch nicht.

Eine der vier edlen Wahrheiten des Buddhismus besagt, dass das Leben im Daseinskreislauf leidvoll ist. Gleiches gilt natürlich auch für das Bloggen. Seit Dezember letzten Jahres beitreibe ich nun boschblog.de. Ich tue dies auf einem angemieteten Webspace mit einer eigenen WordPress-Installation. Ursprünglich habe ich mich zu dieser Variante entschieden, um unabhängig von allen Blogplattformen wie twoday.net, blogger.de oder auch wordpress.com zu sein. Außerdem sagte man mir, dass das open-source-basierte Blogsystem wordpress einfach zu installieren und zu handhaben sei. Dem schenkte ich Glauben, wollte ich mich doch vornehmlich um die Inhalte meines eigenen Blogs kümmern und nicht um den technischen Rahmen. Mit keinerlei PHP-, SQL-, CSS- und HTML-Kenntnissen ausgestattet starte ich also mein Blogprojekt und weiß seitdem auch, wie leidvoll das Dasein als Blogger sein kann. Ständige Versionsaktualisierungen, Pluginbastelein und Datensicherungen sowie einige Komplettabstürze führten dazu, dass ich das erste halbe Jahr meines Bloggertums doppelt so viel Zeit für die technische Seite als für die Inhaltliche Seite meines Onlinejournals aufbrachte. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass sich die Handhabung im Laufe der Zeit noch besser einspielt.

Vor diesem Hintergrund rate ich allen Neulingen aufgrund meiner Erfahrungen ganz klar dazu, sich zunächst auf einer Plattform wie wordpress.com anzumelden und das Bloggen zunächst einfach mal auszuprobieren. Es gibt zwar in der Regel lediglich eine begrenzte Auswahl an vorgefertigten Layouts, aber die Vorteile liegen auf der Hand: Es kostet nichts, es geht schnell, man hat keine Probleme mit der Datensicherung, man muss nicht ständig auf neue Versionen uprgraden und über die jeweilige Commnity werden gleich ein paar Besucher hereingespült. Dieses Blog war innerhalb von fünf Minuten erstellt und funktioniert. Das ist eigentlich am Anfang das Wichtigste.

Sollte ich als Blogger wiedergeboren werden, dann bitte auf wordpress.com – weil’s so schön einfach ist.

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